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Privat vermieten und Steuern


21. April 2013 Gast 3 Kommentare Kommentar schreiben
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir würden gerne unsere Eigentumswohnung PRIVAT vermieten, jetzt haben wir natürlich einige offene Fragen bezüglich der Steuer.

1) Wie viel beträgt die Höchstgrenze für die UST?
2) Wie viel beträgt die Höchstgrenze für die EST?
3) Kann man beim Wohnungskauf etwas steuerlich absetzen?

Vielen Dank im Voraus
MfG

 
 Stb Michael BRAUN schrieb am   22. April 2013 folgendes:
1) Grundsätzlich sind Sie als Unternehmer (Vermietung) umsatzsteuerpflichtig. Bis zu einem Jahresumsatz von 30.000 EUR sind Sie automatisch von der Umsatzsteuer befreit (Sie können aktiv auf die Befreiung verzichten, dann sind Sie umsatzstuerpflichtig- ACHTUNG Bindung mindestens 5 Jahre!!) . Sollten Sie über die 30.000 EUR kommen, müssen Sie Umsatzsteuer in Rechnung stellen und an das Finanazamt abführen.
Der Steuersatz für Vermietung für Wohnzwecke beträgt 10%.
Wenn Sie umsatzsteuerpflichtig sind, können Sie die Vorsteuerbeträge (Umsatzsteuer, die Sie bezahlen) vom Finanzamt zurückfordern.
2) ´Wenn Sie angestellt sind, dürfen Sie im Jahr 730 EUR steuerfrei dazuverdienen; wenn Sie mehr nebenbei verdienen, müssen Sie dieses Einkommen zusätzlich versteuern. Der Grenzsteuersatz beträgt in Österreich zwischen 0 % -50 %
Sie müssen innerhalb eines Monats dem Finanzamt den Beginn Ihrer Tätigkeit erklären (Formular Verf 24 oder FINON Erklärungswechsel).
Ihre Einnahmen und Ausgaben sammeln Sie, und erstellen daraus eine Überschussrechnung
Die Steuererklärung (E 1 inkl. Beilage E1b) muss bis Ende April des Folgejahres beim Finanzamt eingereicht werden. Wenn die Erklärung elektronisch mittels FINON übermittelt wird (seit 2003 Pflicht), erstreckt sich die Frist bis Ende Juni des Folgejahres. Sollten Sie von einen Steuerberater vertreten werden, haben Sie bis Ende des Folgejahres / Beginn des Folgejahres Zeit für Ihre Steuererklärung.
Die Steuerschuld ist ca. einem Monat nach Bescheidaussstellung fällig. Sollte es zu einer Nachzahlung von mehr als 288 EUR ergeben, werden für das laufende Jahr Einkommensteuervorauszahlungen festgesetzt.
3) Anschaffungskosten (Kaufpreis, Küche, Bad,..) und Anschaffungsnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Eintragungsgebühren,..); davon den Gebäudeanteil mit 1,5% p.a. (Grund & Boden NICHT absetzbar)

Die meisten Steuerberater (auch wir) beiten eine kostenlose unverbindliche Erstberatung an.

Bitte beachten Sie, dass diese Antwort eine erste rechtliche Orientierung bieten soll. Aufgrund der Tatsache, dass bei der Fragestellung NICHT der komplette relevante Sachverhalt dargestellt wird, kann (durch Hinzufügen oder Weglassen von relevanten Sachverhaltsangaben) die tatsächliche rechtliche Beurteilung der Problemstellung anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen. Jegliche Haftung wird ausgeschlossen ! Der Beitrag kann insbesondere eine individuelle Beratung bei einem Steuer- oder Rechtsexperten NICHT ersetzen.

Der Autor dieses Kommentars arbeitet für:

Michael BRAUN, Steuerberater
 
 
 Viktor schrieb am   06. Jänner 2017 folgendes:
Sie haben hier die umsatzsteuetpflicht beschrieben - wann entsteht eigentlich einkommensteuerpflicht in der privatvermietung ? Ist man bis 11000 pro Jahr befreit ?
 
 Mag. Peter Knöll schrieb am   08. Jänner 2017 folgendes:
Wenn Ihre Jahreseinkünfte insgesamt unter EUR 11.000,00 liegen, besteht keine Einkommensteuerpflicht.

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Mag. Peter Knöll ist Steuerberater in Wien mit Tätigkeitsschwerpunkt Immobiliensteuerrecht. Mit seinem Fachwissen im Bereich der Immobilienbesteuerung unterstützt er Sie gerne. Rufen Sie ihn einfach unter 0650/ 634 70 42 an. Web: http://www.steuerberater-wien.at/

Mag. Peter Knöll, Steuerberater
 
 
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